Sleaford Mods
Austerity Dogs
Nach einigen CDr-Alben erscheint 2013 mit “Austerity Dogs” das erste Album der SLEAFORD MODS mit regulärem Vertrieb dahinter. Plötzlich feiert die Kritik die Nottinghamer wie absolute Newcomer. Im Mojo Magazine erhalten Sleaford Mods Zuschreibungen wie “Songs wie verbitterte Hasstiraden”. Williamson sprechsingt über Themen wie das moderne Arbeitsleben, übt Kritik an der Starkultur, faucht gegen Kapitalismus und Gesellschaft an. Der Frontmann beruft sich darauf, dass sein schimpfwortgewaltiger Punkvortrag seiner Alltagssprache entspreche, also keineswegs aufgesetzt oder als Provokation gedacht sei. Minimalistischer als bei den Sleaford Mods kann Postpunk kaum ausfallen. Sänger Jason Williamson und Musiker Andrew Robert Lindsay Fearn kreieren eine wütende Version von Spoken Word-Basslinien-Monotonie, die sich gleichermaßen in Hip Hop-Gefilde wie in Public Image Ltd-Gründe vorwagt.
Beschreibung
Pos. |
Track |
Dauer |
A1 |
Urine Mate, Welcome To The Club |
3:42 |
A2 |
McFlurry |
4:25 |
A3 |
My Jampandy |
3:05 |
A4 |
Fizzy |
2:54 |
A5 |
Donkey |
2:52 |
A6 |
P.P.O. Kissin’ Behinds |
4:48 |
B1 |
Shit Streets Runny |
3:03 |
B2 |
The Wage Don’t Fit |
3:04 |
B3 |
Showboat |
2:36 |
B4 |
Don’t Wanna Disco Or Two |
5:02 |
B5 |
Five Pounds Sixty |
3:15 |
B6 |
Kill It Clean |
2:32 |